Tragtasche – einfacher Transport und Werbeträger

Die Tragetasche dient dazu kleinere Güter zu transportieren. Häufig sind diese Taschen mit einem Trageriemen oder Einlassungen versehen, die es ermöglichen, diese bequem zu tragen. Bei den gebräuchlichsten Tragetaschen handelt es sich um die Plastiktüten aus verschweißten Kunststoff. Überwiegen sind sie mit Marketingaufdrucken (Werbung) versehen. Daneben gibt es auch noch Tragetaschen aus Textilgewebe oder Papier sowie Netztragetaschen. Um schwere Güter zu transportieren gibt es mit Fasern verstärkte Tüten.

Da wichtigste zu Tragetaschen

  • Oft sind Tragetaschen – in der Regel Papiertüten – mit einer Bodenfalte versehen, sodass die Tasche einen besseren Stand aufweist und nicht zusammenfällt.
  • Plastiktüten sind die meist verwendeten Tragetaschen.
  • Baumwoll- und Jutetragetaschen sind nur bei mehrfachen Gebrauch umweltfreundlich.
  • Bedruckt werden Tragetaschen im gewerblichen Bereich im Flexodruck- oder Offsetdruckverfahren bedruckt.

Tasche oder Beutel? Wo liegt der Unterschied?

Es gibt eine Vielzahl von Taschenarten. Materialien und Formen werden von den Herstellern immer wieder neu kombiniert und so entstehen, Baumwolltaschen, Jutesäcke oder Tragebeutel.

Jegliche Taschenarten werden durch den Oberbegriff „Tasche“ beschrieben. Eine Art davon ist der Beutel. Allerdings ist der Beutel mit einem Kordelverschluss versehen, während die klassische Tragetasche mit zwei Henkeln ausgestattet ist. Was die bessere Variante ist, das kommt auf den eigenen Geschmack und die Anforderungen an, die an die Tasche gestellt werden. Bei den Tragetaschen und den Beuteln handelt es sich um Trendprodukte, die immer wieder gern genutzt werden.

Tragetaschen: Baumwolle, Papier oder Plastik? Welche ist die Umweltfreundlichste?

Ein jeder befand sich mindestens einmal in der Situation, dass er seine Einkaufstasche vergessen hat und an der Supermarktkasse vor der Wahl steht: Eine Baumwoll-, Papier- oder Plastik Tragetasche? Besonders die Plastiktüten stehen im Verdacht, dass Sie schlecht für die Umwelt sind und daher sind sie in vielen Läden heute nicht mehr erhältlich. Wobei Plastiktüten besser als ihr Ruf sind, zumindest einige Modelle.

  • Plastiktüten: Sie sind schlechter als gedacht

Die Herstellung von Papiertüten, die einigermaßen reißfest sind, ist sehr aufwendig. Zum Einsatz kommen neben viel Zellstoff auch Chemie und Energie zum Einsatz. Umweltexperten sind der festen Meinung, dass Papiertüten nicht sehr umweltfreundlich sind. Diese Tragetaschen müssten laut den Experten mindestens zweimal benutzt werden, damit sie besser ist für die Umwelt, als die herkömmliche Plastiktüte.

  • Bioplastik: die Mogelpackung

Einige Supermärkte und anderen Händler bieten sogenannte Tragetaschen aus Bioplastik an. Diese sogenannten Bio-Plastiktüten bestehen zumeist aus Polyethylen. Dieses Material wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zuckerrohr und Mais gewonnen. Aber „Bio“ bedeutet nicht gleich „umweltfreundlich“. Denn die Umwelt wird durch den Anbau der Rohstoffe belastet und zugleich werden Ackerflächen belegt, auf denen sonst Nahrungsmittel wachsen könnten. Hier ist es sogar möglich, gentechnisch veränderte Pflanzen zu verarbeiten. Im Vergleich zu den herkömmlichen Plastiktüten sieht die Deutsche Umwelthilfe keinen Vorteil.

  • Oft zu verwenden: Tragetaschen aus Baumwolle

Diese Tragetaschen gelten als besonders umweltfreundlich. Allerdings wird bei der Herstellung viel Wasser verbraucht und die Baumwolle stammt aus Regionen in denen Wasser ohnehin knapp ist. Zudem sind beim Baumwollanbau Pestizide, Herbizide und Düngemittel notwendig. Von der Deutschen Umwelthilfe heißt es, dass eine Baumwoll- Tragetasche 20-mal verwendet werden muss, bevor sie einen Vorteil zur Einweg-Plastiktüte aufweist.

  • Selbst kompostierbare Tragetaschen werden verbrannt

Laut Aufdruck sind einige der Bio-Plastiktüten sogar „kompostierbar“. Innerhalb von 12 Wochen sollen sich diese Tragetaschen zersetzen, doch nur unter bestimmten Bedingungen: bei 60 Grad Hitze und einer Luftfeuchtigkeit von 95%. Für moderne Kompostierungsanlagen dauert das zu lange. Daher werden kompostierbare Tragetaschen zumeist aussortiert und verbrannt. Nach Auskunft der Deutschen Umwelthilfe ist die Ökobilanz sogar schlechter als bei den normalen Tragetaschen aus Plastik.

Stoff- und Jutebeutel – der Inbegriff von Nachhaltigkeit

Sie sind umweltschonend, waschbar und wiederverwertbar. Doch damit dieser Plan aufgeht, ist es wichtig, an eine Sache zu denken.

Von Jahr zu Jahr verschlechtert sich das Image der Plastiktüten: Plastik landet in den Ozeanen und gefährdet den Artenreichtum. Plastik verbraucht die endliche Ressource Erdöl und Plastik wird nur einmal benutzt. Letztendlich landet es im Müll, im Meer in der Natur. Viele Geschäfte haben die Plastiktragetaschen daher aus dem Sortiment genommen oder sie vergeben diese Taschen nur noch gegen ein hohes Entgelt. Für viele Verbraucher ist daher die wiederverwendbare Tasche aus Stoff eine Alternative zu sein. Diese liegen mittlerweile im Handel zum direkten Kauf aus.

Ebenso wie die Baumwoll-Tragetasche muss ein Jutebeutel mindestens 131-mal genutzt werden, damit dieser die gleiche Klimabilanz wie die Plastiktüte erreicht. Wird eine Plastiktragetasche sogar zweimal verwendet, dann muss die Jutetasche sogar 173-mal zum Einkauf genutzt werden.

Der Grund dafür liegt in dem Fakt, dass zur Herstellung der Jutebeutel ebenfalls Baumwolle genutzt wird. Durch den Verbrauch von Wasser und Pestiziden im Anbau sowie der deutlich aufwendigeren Verarbeitung wird der CO2-Fußabdruck deutlich größer im Vergleich zur Plastiktüte.

Aber dennoch ist die Jutetragetasche nachhaltig und sie gewinne in Hinsicht auf die Recyclingfähigkeit eindeutig: Da es sich bei Baumwolle um ein pflanzliches Produkt handelt, ist es biologisch abbaubar. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber der Plastiktüte. Diese wird in vielen Teilen der Erde nicht recycelt und stellt daher ein dauerhaftes Umweltproblem dar.

Daher ist es wichtig, dass die Jute Tragetasche nicht zu Hause vergessen wird. Denn nur wenn diese regelmäßig benutzt wird und nicht bei jedem Einkauf zu einer neuen gegriffen wird, kann auf die Dauer ein Umweltvorteil gegenüber den Einmal-Tragetaschen aus Kunststoff erzielt werden.

Tragetaschen als Werbeobjekt

Tragetaschen mit Aufdruck sind ein Werbemittel für viele Unternehmen. Denn es gibt eine riesige Auswahl an verschiedenen Tragetaschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Plastiktragetasche sein soll, eine aus Papier oder eine der vielen anderen Formen und egal ob bedruckt oder unbedruckt. Neben Polyethylen Tragetaschen gibt es bspw. noch:

  • Papiertragetaschen
  • Papiertüten mit Aufdruck
  • Tragetaschen aus Vlies (Non-Woven)
  • Flachbeutel
  • Tiefkühltragetaschen
  • Messetragetaschen
  • Baumwolltaschen

Besonders die bedruckten Tragetaschen sind das Werbeinstrument schlechthin. Mit hochwertigen Tragetaschen geht die Botschaft oder das Logo des Unternehmens mit den Kunden auf „Reisen“. So wird dafür gesorgt, dass die Werbebotschaft ankommt und neue Kunden anzieht. Sei es Bekleidung, Werbepräsente auf der Messe, Lebensmittel oder Feinkost – es spielt keine Rolle, denn hochwertige Tragetaschen sind zu 100% lebensmittelecht.

Diese Tragetaschen werden oft bedruckt und das geschieht entweder per Sieb-, oder Digitaldruck. Zum Teil werden diese Taschen auch bestickt, womit sie edler wirken.

Fazit

Aus dem alltäglichen Leben sind die Tragetaschen nicht mehr wegzudenken. Im Handel werden sie direkt an der Kasse angeboten oder es ist möglich auf die edleren Varianten, die Einkaufstaschen und Shopper zurückzugreifen. Alles in allem vereinfachen sie den Transport von Waren und anderen Dingen. Wer an die Umwelt denkt, der setzt auf die Jute- und Baumwoll-Tragetaschen, die zum stetigen Begleiter beim Einkauf und Shoppen werden sollten.